Paniermehl selber machen: Aus altem Brot in 10 Min

Author: Markus Weber — · Updated:

Short summary: Paniermehl selbst herzustellen ist eine der einfachsten Möglichkeiten, altes Brot sinnvoll zu verwerten. Statt es wegzuwerfen, verwandeln Sie es in etwa 10 Minuten in eine vielseitige Zutat für […]

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Paniermehl selber machen: Aus altem Brot in 10 Min
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Paniermehl selbst herzustellen ist eine der einfachsten Möglichkeiten, altes Brot sinnvoll zu verwerten. Statt es wegzuwerfen, verwandeln Sie es in etwa 10 Minuten in eine vielseitige Zutat für die Küche. Das spart nicht nur Geld, sondern reduziert auch Lebensmittelverschwendung.

Inhaltsverzeichnis Toggle Welches brot eignet sich am besten?Methode 1: mit der küchenmaschineMethode 2: mit der reibeMethode 3: mit dem nudelholzBrot richtig trocknenGewürztes paniermehl herstellenRichtig lagernVerwendungsmöglichkeitenUnterschiede zu gekauftem paniermehlBrotreste sammeln Welches brot eignet sich am besten? Grundsätzlich können Sie jede Art von Brot verwenden. Weißbrot und Brötchen ergeben ein feines, helles Paniermehl, das sich gut für Schnitzel und Fisch eignet. Vollkornbrot liefert ein dunkleres, nussigeres Paniermehl mit mehr Geschmack. Auch Mischbrote funktionieren hervorragend. Das Brot sollte allerdings trocken sein. Frisches Brot lässt sich schwer reiben und verklebt eher. Ideal ist Brot, das 2-3 Tage alt ist oder bewusst getrocknet wurde. Schimmeliges Brot gehört selbstverständlich in den Müll, nicht in die Küche. Methode 1: mit der küchenmaschine Die schnellste Methode ist die Küchenmaschine oder ein Mixer. Brechen Sie das trockene Brot in grobe Stücke und geben Sie diese in den Behälter. Lassen Sie das Gerät in kurzen Impulsen laufen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Für feines Paniermehl etwa 30-45 Sekunden, für gröberes Paniermehl entsprechend kürzer. Achten Sie darauf, den Behälter nicht zu voll zu machen. Füllen Sie ihn maximal zu zwei Dritteln, damit sich die Brotstücke gut bewegen können. Überfüllen führt zu ungleichmäßigen Ergebnissen mit großen und kleinen Krümeln gemischt. Methode 2: mit der reibe Ohne elektrische Geräte funktioniert eine grobe Reibe wunderbar. Diese Methode erfordert etwas mehr Zeit, gibt Ihnen aber mehr Kontrolle über die Körnung. Reiben Sie das Brot über die grobe Seite einer Kastenreibe. Diese Technik eignet sich besonders gut für kleinere Mengen. Ein Tipp aus der Praxis: Legen Sie ein großes Schneidebrett oder Backblech unter die Reibe, um die Krümel aufzufangen. So vermeiden Sie unnötige Unordnung. Methode 3: mit dem nudelholz Für eine rustikale Variante können Sie das Brot auch in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder dem Boden einer schweren Pfanne zerkleinern. Diese Methode ergibt gröbere Brösel, die sich gut für Gratins oder als knusprige Toppings eignen. Verschließen Sie den Beutel gut, bevor Sie beginnen, sonst verteilen sich die Krümel in der ganzen Küche. Klopfen Sie gleichmäßig, bis die gewünschte Größe erreicht ist. Brot richtig trocknen Wenn Ihr Brot noch zu frisch ist, können Sie es gezielt trocknen. Schneiden Sie es in Scheiben oder Würfel und legen Sie diese auf ein Backblech. Bei 100°C im Backofen dauert es etwa 15-20 Minuten, bis das Brot durchgetrocknet ist. Es sollte hart sein, aber nicht braun. Alternativ lassen Sie das Brot einfach an der Luft trocknen. Legen Sie es auf ein Kuchengitter und lassen Sie es 1-2 Tage an einem trockenen Ort liegen. Diese Methode spart Energie und funktioniert genauso gut. Gewürztes paniermehl herstellen Selbstgemachtes Paniermehl bietet die perfekte Gelegenheit, gleich Gewürze einzuarbeiten. Klassische Zugaben sind:

Getrocknete italienische Kräuter (Oregano, Basilikum, Thymian) Knoblauchpulver und Zwiebelpulver Paprikapulver (edelsüß oder scharf) Geriebener Parmesan (für nicht-vegane Varianten) Schwarzer Pfeffer

Mischen Sie die Gewürze nach dem Zerkleinern unter. Auf 200 g Paniermehl rechnen Sie etwa 1-2 TL getrocknete Kräuter und je 1/2 TL Knoblauch- und Zwiebelpulver. Probieren Sie die Mischung, bevor Sie damit panieren. Richtig lagern Selbstgemachtes Paniermehl ist etwa 3-4 Monate haltbar, wenn Sie es richtig aufbewahren. Füllen Sie es in ein luftdichtes Glas oder eine verschließbare Dose. Lagern Sie es an einem kühlen, trockenen Ort. Feuchtigkeit ist der Feind – sie lässt das Paniermehl klumpen oder sogar schimmeln. Beschriften Sie den Behälter mit dem Datum, an dem Sie das Paniermehl hergestellt haben. So behalten Sie den Überblick. Wenn Sie Gewürze hinzugefügt haben, notieren Sie auch das, damit Sie später wissen, was drin ist. Verwendungsmöglichkeiten Paniermehl ist weitaus vielseitiger als nur für Schnitzel. Hier einige Ideen: Als Panade: Klassisch für Fleisch, Fisch oder Gemüse. Die Standard-Paniertechnik funktioniert mit Mehl, verquirltem Ei und Paniermehl. Als Bindemittel: In Frikadellen, Hackbraten oder vegetarischen Bratlingen sorgt Paniermehl für die richtige Konsistenz und hält alles zusammen. Für Gratins: Mit Butter vermischt und über Aufläufe gestreut ergibt es eine knusprige Kruste. Zum Andicken: In Suppen oder Saucen kann eine kleine Menge Paniermehl helfen, die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Als Topping: Über Pasta mit Butter geschwenkt oder über Salate gestreut für zusätzliche Textur. Unterschiede zu gekauftem paniermehl Selbstgemachtes Paniermehl unterscheidet sich in einigen Punkten vom gekauften Produkt. Es ist meist gröber und unregelmäßiger, was aber kein Nachteil ist. Die unterschiedlichen Größen sorgen für mehr Textur in der fertigen Panade. Industrielles Paniermehl ist oft sehr fein gemahlen und enthält manchmal Zusatzstoffe, die die Haltbarkeit verlängern oder die Farbe beeinflussen. Ihr selbstgemachtes Paniermehl ist purer und Sie wissen genau, was drin ist. Brotreste sammeln Wenn Sie regelmäßig Paniermehl herstellen möchten, lohnt es sich, Brotreste zu sammeln. Bewahren Sie trockene Brotstücke in einem Gefrierbeutel im Gefrierschrank auf. So können Sie verschiedene Brotsorten sammeln, bis Sie genug für eine Ladung Paniermehl haben. Gefrorenes Brot lässt sich übrigens genauso gut verarbeiten wie ungefrorenes. Paniermehl selbst zu machen ist unkompliziert, günstig und sinnvoll. Sie verwerten Brotreste, sparen Geld und haben ein Produkt ohne unnötige Zusatzstoffe. Mit ein wenig Übung finden Sie schnell heraus, welche Brotsorte und welche Körnung Ihnen am besten gefällt. Probieren Sie es beim nächsten Mal aus, wenn Brot übrig bleibt – es lohnt sich.

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