Postelein salat: frisches wintergemüse-rezept
Author: Markus Weber — · Updated:
Short summary: Postelein ist ein unterschätztes Wintergemüse, das es verdient, häufiger auf den Teller zu kommen. Die kleinen, fleischigen Blätter haben einen milden, leicht nussigen Geschmack und sind auch bei […]
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- Postelein ist ein unterschätztes Wintergemüse, das es verdient, häufiger auf den Teller zu kommen.
- Die kleinen, fleischigen Blätter haben einen milden, leicht nussigen Geschmack und sind auch bei Frost erntereif.
- In den kalten Monaten, wenn frisches Grün rar ist, bringt Postelein Abwechslung in die Küche.
- Inhaltsverzeichnis Toggle Was ist postelein?Postelein einkaufen und lagernPostelein richtig vorbereitenBasis-Rezept für Postelein-SalatVariationen und kombinationenPostelein warm servierenIn Smoothies und suppenPostelein selbst anbauenNährstoffe und gesundheitliche vorteileUnterschied zu feldsalat Was ist postelein?
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Postelein ist ein unterschätztes Wintergemüse, das es verdient, häufiger auf den Teller zu kommen. Die kleinen, fleischigen Blätter haben einen milden, leicht nussigen Geschmack und sind auch bei Frost erntereif.
In den kalten Monaten, wenn frisches Grün rar ist, bringt Postelein Abwechslung in die Küche.
Was ist postelein?
Was ist postelein?
Postelein, auch Winterportulak oder Kubanischer Spinat genannt, gehört zur Familie der Portulakgewächse. Die Pflanze bildet rosettenartig angeordnete Blätter, die im Geschmack an Feldsalat erinnern, aber etwas milder sind. Anders als viele andere Salate verträgt Postelein Frost und wächst auch im Winter weiter.
Die Blätter sind dick und saftig, was ihnen eine angenehme Textur verleiht. Sie enthalten viel Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren und Mineralstoffe. Das macht Postelein nicht nur lecker, sondern auch gesund – besonders wertvoll in der kalten Jahreszeit.
Postelein einkaufen und lagern
Postelein einkaufen und lagern
Frischer Postelein ist von Oktober bis März auf Wochenmärkten oder in gut sortierten Gemüseläden erhältlich. Achten Sie auf saftig aussehende, dunkelgrüne Blätter ohne gelbe oder welke Stellen. Die Stiele sollten fest und nicht schlaff sein.
Zu Hause wickeln Sie den Postelein in ein feuchtes Küchentuch und lagern ihn im Gemüsefach des Kühlschranks. So hält er sich 3-4 Tage.
Waschen Sie ihn erst kurz vor der Verwendung, sonst wird er matschig.
Postelein richtig vorbereiten
Postelein richtig vorbereiten
Die Vorbereitung ist einfach. Schneiden Sie die Wurzelenden ab, falls noch vorhanden. Trennen Sie die einzelnen Rosetten und legen Sie sie in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Bewegen Sie sie vorsichtig, damit sich Sand und Erde lösen. Postelein wächst bodennah und kann sandig sein.
Heben Sie die Blätter aus dem Wasser heraus, statt das Wasser abzugießen. So bleibt der Sand am Boden der Schüssel. Bei Bedarf wiederholen Sie den Vorgang mit frischem Wasser. Schleudern Sie den Postelein in einer Salatschleuder trocken oder tupfen Sie ihn vorsichtig mit einem Küchentuch ab.
Basis-Rezept für Postelein-Salat
Basis-Rezept für Postelein-Salat
Dieses einfache Rezept lässt den Eigengeschmack des Posteleins zur Geltung kommen und eignet sich für 2 Personen als Beilage:
Zutaten:
- 150 g Postelein
- 1 Schalotte
- 3 EL Olivenöl
- 1 EL Weißweinessig oder Apfelessig
- 1 TL Honig oder Ahornsirup
- Salz und Pfeffer
- Optional: 2 EL geröstete Walnüsse
Zubereitung: Schälen Sie die Schalotte und schneiden Sie sie in feine Ringe. Legen Sie diese kurz in eine Schüssel mit kaltem Wasser – das nimmt etwas Schärfe.
Für das Dressing verrühren Sie Öl, Essig und Honig in einer kleinen Schüssel. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Schmecken Sie ab – das Dressing sollte ausgewogen sein, weder zu sauer noch zu süß.
Geben Sie den vorbereiteten Postelein in eine Salatschüssel. Tupfen Sie die Schalottenringe trocken und verteilen Sie sie darüber. Gießen Sie das Dressing über den Salat und mischen Sie vorsichtig mit den Händen. So werden die zarten Blätter nicht gequetscht.
Wenn Sie Walnüsse verwenden, hacken Sie diese grob und rösten Sie sie kurz in einer Pfanne ohne Fett an. Streuen Sie sie über den fertigen Salat.
Variationen und kombinationen
Variationen und kombinationen
Mit Ziegenkäse: Bröckeln Sie 50 g frischen Ziegenkäse über den Salat. Die cremige, leicht säuerliche Note passt perfekt zu Postelein. Ergänzen Sie das Dressing mit etwas Honig für einen schönen Kontrast.
Mit gebratenem Speck: Schneiden Sie 50 g durchwachsenen Speck in kleine Würfel und braten Sie diese knusprig. Geben Sie sie warm über den Salat. Verwenden Sie etwas vom Speckfett als Teil des Dressings für mehr Geschmack.
Mit Orange: Schälen Sie eine Orange und schneiden Sie sie in Scheiben. Legen Sie diese unter den Salat. Verwenden Sie den ausgepressten Saft einer halben Orange im Dressing anstelle von Essig. Das gibt eine fruchtige Note.
Mit Rote Bete: Gekochte oder gebackene Rote Bete in Würfel schneiden und unter den Postelein mischen. Die erdige Süße der Rote Bete harmoniert gut mit dem milden Postelein. Verwenden Sie Balsamico-Essig im Dressing.
Mit Ei: Ein weich gekochtes Ei halbieren und auf den Salat legen. Das goldene Eigelb vermischt sich mit dem Dressing und macht den Salat gehaltvoller.
Postelein warm servieren
Postelein warm servieren
Postelein eignet sich auch als warmes Gemüse. Erhitzen Sie etwas Butter oder Olivenöl in einer Pfanne. Geben Sie eine zerdrückte Knoblauchzehe hinzu und lassen Sie sie kurz anbraten. Fügen Sie den gewaschenen Postelein hinzu und schwenken Sie ihn etwa 2 Minuten, bis er leicht zusammenfällt. Würzen Sie mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft.
Diese Zubereitungsart ähnelt gedünstetem Spinat. Der Postelein behält dabei mehr Biss als Spinat und wird nicht so schleimig. Servieren Sie ihn als Beilage zu Fisch oder Geflügel.
In Smoothies und suppen
In Smoothies und suppen
Die milden Blätter können Sie auch in grüne Smoothies geben. Anders als Spinat schmeckt man Postelein kaum heraus, er fügt aber Nährstoffe hinzu. Kombinieren Sie ihn mit Banane, Apfel und etwas Ingwer für einen erfrischenden Drink.
In Suppen können Sie Postelein ähnlich wie Spinat verwenden. Fügen Sie ihn erst am Ende der Garzeit hinzu, damit er nicht zerkocht. Eine einfache Kartoffel-Postelein-Suppe ist an kalten Tagen besonders wohltuend.
Postelein selbst anbauen
Postelein selbst anbauen
Wenn Sie einen Garten oder Balkon haben, ist Postelein unkompliziert anzubauen. Säen Sie die Samen von September bis Oktober direkt ins Freiland oder in Balkonkästen. Die Samen brauchen Kälte zum Keimen, deshalb ist eine Aussaat im Herbst ideal.
Postelein wächst schnell und ist nach etwa 6-8 Wochen erntereif. Schneiden Sie die Rosetten knapp über dem Boden ab. Die Pflanze treibt meist noch einmal nach, sodass Sie mehrfach ernten können. Bei starkem Frost decken Sie die Pflanzen mit Vlies ab.
Nährstoffe und gesundheitliche vorteile
Nährstoffe und gesundheitliche vorteile
Postelein ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren, was für ein Blattgemüse ungewöhnlich ist. Diese gesunden Fette unterstützen Herz und Gehirn. Daneben enthält Postelein viel Vitamin C, Magnesium, Kalzium und Eisen.
Die Blätter haben einen hohen Wassergehalt und sind kalorienarm, was sie zu einer guten Wahl für leichte Mahlzeiten macht. Die enthaltenen Antioxidantien stärken das Immunsystem – gerade im Winter ein Plus.
Unterschied zu feldsalat
Unterschied zu feldsalat
Postelein wird oft mit Feldsalat verwechselt, da beide im Winter wachsen und ähnlich aussehen. Die Blätter von Postelein sind jedoch dicker und fleischiger. Im Geschmack ist Postelein milder und weniger nussig als Feldsalat.
Beide lassen sich ähnlich zubereiten, aber Postelein verträgt kräftigere Dressings besser. Seine robuste Textur macht ihn auch für warme Zubereitungen geeignet, bei denen Feldsalat zu schnell zusammenfällt.
Postelein ist ein vielseitiges Wintergemüse, das mehr Aufmerksamkeit verdient.
Er lässt sich roh als Salat, warm als Gemüse oder in Suppen verwenden. Die milden, saftigen Blätter passen zu vielen Zutaten und sind dabei noch gesund. Wenn Sie Abwechslung in Ihre Winterküche bringen möchten, probieren Sie Postelein aus – Sie werden überrascht sein, wie gut dieses unscheinbare Blattgemüse schmeckt.
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